28.03.2024
200.000 € für das Deutsche Fastnachtsmuseum in Kitzingen

KITZINGEN. Am Mittwoch wurden in München die Fraktionsinitiativen der Regierungsfraktionen zum Haushalt 2024 vorgestellt. Mit einem Finanzrahmen von 100 Millionen Euro setzen die Fraktionen eigene Akzente. Unterstützt werden soll dabei – vorbehaltlich der Zustimmung des Landtages – mit einer Summe von 200 000 Euro auch die Schaffung eines barrierefreien interaktiven Erlebnisraumes im Deutschen Fastnachtmuseum Kitzingen. In diesem Erlebnisraum soll die Geschichte des Faschings in Franken mithilfe verschiedener Medien, aber auch mithilfe von Exponaten zeitgemäß vermittelt werden. Selbstverständlich soll es dabei ebenfalls um den kulturellen Exportschlager „Fastnacht in Franken“ gehen.

„Besonders freue ich mich, dass in diesem Erlebnisraum auch der außerordentliche Einsatz der Ehrenamtlichen der Faschingsgesellschaften gewürdigt werden soll“, sagt die mittelfränkische Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt, die gleichzeitig Beauftragte für das Ehrenamt der Bayerischen Staatsregierung ist. Denn nur dank des fantastischen Engagements der Ehrenamtlichen könne das Kulturgut Fasching gepflegt und am Leben gehalten werden. Für sie ist die Fraktionsinitiative damit ebenfalls eine Anerkennung der Arbeit der Faschingsgesellschaften. 

Der Ochsenfurter Landtagsabgeordnete Felix von Zobel (FW), Mitinitiator der Fraktionsinitiative, ist ebenfalls begeistert: „Das Deutsche Fastnachtsmuseum ist das offizielle Museum des Bundes Deutscher Karneval e. V. und somit ein Teil deutscher und natürlich auch fränkischer Kultur. Daher freue ich mich, dass die Fraktionsinitiative Erfolg hatte und so auch weiterhin das vielfältige Angebot aus Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen gewährleistet ist und durch die Schaffung eines barrierefreien interaktiven Erlebnisraumes noch attraktiver wird.“

Auch Staatsministerin Anna Stolz begrüßt die Fraktionsinitiative ausdrücklich: „Durch Investitionen in die Aufrechterhaltung der fränkischen Fastnachtskultur bleibt der Wert und die Freude am Fasching erhalten“, so Anna Stolz.