Die Erschließung des Stammgeländes am Universitätsklinikum Würzburg kommt weiter voran. Allerdings werden zusätzliche 4,7 Millionen Euro benötigt. Dadurch steigen die Gesamtkosten auf 30,8 Millionen Euro. Grund hierfür sind vor allem gestiegene Baupreise, zusätzliche bauliche Anforderungen sowie notwendige Anpassungen in der Planung.
Der Landtagsabgeordnete Felix von Zobel (FREIE WÄHLER) betont die Bedeutung der Maßnahme für die Region: „Das Universitätsklinikum ist ein zentraler Pfeiler unserer medizinischen Versorgung und ein wichtiger Forschungsstandort. Diese Investitionen stärken Würzburg nachhaltig.“
Nach Abschluss der seit 2019 laufenden Erschließungs- und Infrastrukturarbeiten entstehen auf dem Stammgelände unter anderem die Neubauten des Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung sowie eine neue Klinik für Strahlentherapie mit einer Palliativeinheit. Mit dem Abschluss dieser Baumaßnahmen als Voraussetzungen für die Neubauten wird Mitte 2027 gerechnet. Zusätzlich sollen weitere Stellplätze die Situation auf dem Klinikgelände verbessern.
Hauptgründe für die Mehrkosten sind gestiegene Lohn- und Materialkosten, sowie zusätzliche bauliche Anforderungen. „Kostensteigerungen sind angesichts der außergewöhnlichen Entwicklungen im Bausektor leider keine Seltenheit. Entscheidend ist, dass wir weiterhin verantwortungsvoll mit Steuergeldern umgehen und gleichzeitig Projekte voranbringen, die unmittelbar den Menschen zugutekommen“, so von Zobel. „Gleichzeitig zeigt dieses Bauvorhaben beispielhaft, dass die Baukosten in Bayern sinken müssen. Wir müssen dringend unnötig hohe Normen und Anforderungen auf das Notwendige absenken. Nur so können wir Sicherheit und Kosteneffizienz in Einklang bringen.“