30.04.2026
Luftrettung in Bayern: Gutachten ebnet Weg für sichere Hubschraubereinsätze auch in den Abendstunden
Die Luftrettung in Bayern wird deutlich gestärkt: Künftig sollen Rettungshubschrauber auch in den Abendstunden länger im Einsatz bleiben. Darauf weist der Ochsenfurter Landtagsabgeordnete Felix von Zobel (Freie Wähler) hin. Grundlage ist eine durch die Fraktionsinitiativen der FREIEN WÄHLER und CSU finanzierte Studie, deren Ergebnisse nun in konkrete Maßnahmen umgesetzt wurden.
Konkret ist geplant, die Betriebszeiten an fünf Standorten – darunter auch Ochsenfurt – spürbar auszuweiten. Während der Winterzeit können die Hubschrauber künftig bis 20:15 Uhr starten, im Sommer sogar bis 21:45 Uhr. Das bedeutet eine Verlängerung um bis zu drei Stunden täglich.
„Das ist ein echter Gewinn für die Sicherheit der Menschen in unserer Region“, betont von Zobel. „Gerade im ländlichen Raum kann jede zusätzliche Minute entscheidend sein. Wenn Rettungshubschrauber künftig auch bei Dämmerung und einsetzender Dunkelheit starten können, erhöht das die Chancen auf schnelle medizinische Hilfe deutlich.“
Möglich wurde die Ausweitung durch ein wissenschaftliches Gutachten des Instituts für Notfallmedizin und Medizinmanagement der LMU München, das die Regierungsfraktionen in Auftrag gegeben haben. Die Studie zeigt klar: Längere Einsatzzeiten bringen insbesondere in Flächenregionen erhebliche Vorteile für die Patientenversorgung.
Bayern verfügt bereits über eine leistungsstarke Luftrettungsflotte. Bislang waren Einsätze in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden jedoch häufig durch fehlendes Tageslicht eingeschränkt. Dank moderner Technik und neuer Erkenntnisse können diese Grenzen nun erweitert werden.
„Für uns FREIE WÄHLER ist klar: Sicherheit darf keine Frage der Uhrzeit sein“, so der von Zobel weiter. „Mit der Entscheidung sorgen wir dafür, dass die Menschen auch in den Abendstunden auf schnelle Hilfe zählen können. Das ist ein wichtiger Schritt für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern – und ganz konkret ein Plus an Sicherheit für Ochsenfurt und die gesamte Region.“